Akupunktur

In unserer Praxis wird mit einer speziellen Elektroakupunktur die Drangblase nach der SANS-Methode behandelt.
Zu individuellen Fragen vereinbaren Sie gerne einen Termin in der Sprechstunde 10-30Min. ca. 20-40€, eine Kostenplanung zur Vorlage bei Ihrer Versicherung ist für unsere Patienten und Kunden nach einem Gespräch immer möglich.
Akupunktur ist eine der bekanntesten alternativen Heilmethoden. Sie wird schon seit fast 5000 Jahren zur Schmerzlinderung eingesetzt und ist wieder hochaktuell. Die Akupunktur gründet auf der traditionellen chinesischen Medizin und kann unter gegebenen Umständen erfolgreich gegen Schmerzen eingesetzt werden.
Punktgenau: Bei der Akupunktur werden die Patienten mit feinen Nadeln in die Hautoberfläche gestochen. Entscheidend dabei sind die Akupunkturpunkte, also die Punkte, die genadelt werden. Diese sind genauestens festgelegt. Jedem Punkt wird eine besondere heilsame Wirkung auf ein Organ oder eine Erkrankung zugeschrieben. Die Akupunkturpunkte, die übrigens alle einen Namen haben, verlaufen entlang von Leitbahnen, den so genannten Meridianen. Meridiane sind gedachte Linien, die wissenschaftlich bisher ebenso wie die Akupunkturpunkte nicht sicher nachgewiesen werden konnten. Durch die Reizung der Hautoberfläche mit der Akupunkturnadel sollen schmerzhemmende Mechanismen im Körper aktiviert werden. Man könnte es vergleichen mit einer Schmerzumleitung. Dadurch fühlt sich der Patient meist besser, aktiver und schmerzfreier.
Aus hygienischen Gründen sollten die Nadeln steril und aus Edelstahl sein. Sie können, je nach Erkrankung, nur 1,5 cm oder auch 15 cm lang sein. Wie viele Sitzungen ein Schmerzpatient haben sollte, ist abhängig davon, wie lange er schon Schmerzen hat. Je länger das Schmerzleiden, desto länger die Behandlungsdauer. Eine Therapie-Serie besteht in der Regel aus etwa 12 -15 Sitzungen, mit je zwei Sitzungen pro Woche. Danach sollte der Patient erst einmal zwei bis drei Wochen pausieren. In dieser Zeit lässt sich erkennen, ob die Akupunkturbehandlung bereits Erfolge zeigt (weniger Schmerzen, besseres Allgemeinbefinden).
Da auch die Akupunktur Nebenwirkungen besitzen kann (z.B. Auslösen vorzeitiger Wehen bei Schwangeren und ganz selten Kreislaufschwäche) sollte sie nur von einem erfahrenen Arzt durchgeführt werden. Voraussetzung: Der Akupunkteur versteht sein „Handwerk“. Sonst kann es zu Verletzungen, Schmerzen und Infektionen kommen. Akupunktur kann als unterstützende Maßnahme bei chronischen Schmerzen des Rückens, des Kopfes, der Gelenke, der Wirbelsäule, bei Zahnschmerzen, Magen-, Unterleibsschmerzen und Gesichtsschmerz (Trigeminusneuralgie) sinnvoll sein.
(Quelle Grünthal 1/12)

Indikationen der Akupunktur

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat eine Liste mit Krankheiten veröffentlicht, die mit Akupunktur behandelt werden können. Die hier genannten Krankheiten sind nur ein Teil der Beschwerden, die in unserer Praxis behandelt werden. Eine gleichzeitige Behandlung mit normalen medizinischen Methoden ist im Regelfall möglich.

Akupunktur zur Schmerztherapie

  • Schmerzen der Halswirbelsäule und der Schultern
  • Rückenschmerzen
  • Ischialgie
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Trigeminusneuralgie
  • Tennisellenbogen
  • Bandscheiben und Gelenkbeschwerden

Behandlung von neurologischen Krankheiten

  • Lähmungen
  • Rehabilitation nach Schlaganfall
  • Gesichtslähmungen, Akupunktur gegen Allergien
  • Heuschnupfen
  • Lebensmittelallergie
  • Kontaktallergien
  • Erkrankungen der Atemwege
  • Erkältungskrankheiten
  • Nebenhöhlenentzündungen
  • Chronische Mandelentzündung
  • Asthma
  • Erkrankungen des Magen-Darmtraktes
  • Reizdarmsyndrom
  • Ulzerative Colitis
  • Morbus Crohn
  • Hyperazidität
  • Durchfall
  • Verstopfung

Therapie von Tumorpatienten

Akupunktur und chinesische Medizin sind oftmals eine sinnvolle therapeutische Ergänzung der Chemo- oder Bestrahlungstherapie bei Tumorpatienten.

Raucherentwöhnung

Stoffwechselstörungen

Wechseljahresbeschwerden Durchblutungs- und Kreislaufstörungen